So wählen Sie die richtige Felgenhöhe aus

Die Felgenhöhe spielt eine große Rolle für die Leistung und das Fahrgefühl eines Laufradsatzes.

Sie beeinflusst die Aerodynamik, die Seitenwindstabilität, das Gewicht und die Steifigkeit.

Welche Felgenhöhe für dich am besten geeignet ist, hängt von deinen Zielen und den Bedingungen ab, unter denen du fährst.

Die schnellste Felgenhöhe hängt vor allem davon ab, wo du fährst. Wenn du überwiegend auf flachen Strecken unterwegs bist, wäre eine größere Felgenhöhe von 50–60 mm ideal. Zwar gibt es noch höhere Felgen, doch diese können bei Seitenwind sehr schwer zu kontrollieren sein.

Wenn du auf abwechslungsreichem Terrain oder überwiegend bergauf fährst, sind Felgenhöhen von 40–50 mm in der Regel am schnellsten, da der Luftwiderstand beim Radfahren die größte zu überwindende Kraft darstellt und sogar beim Klettern eine wichtige Rolle spielen kann.

Bei sehr steilen Steigungen spielt die Aerodynamik eine geringe Rolle. Die vorteilhafteste Felgenhöhe wäre daher so gering wie möglich.

Bei den meisten Anstiegen sind Felgenhöhen von 40–50 mm jedoch nach wie vor tendenziell schneller, da die Aerodynamik weiterhin einen Unterschied macht.

Die schnellste Felgenhöhe für Rennen hängt von der Strecke und davon ab, ob du in einer Gruppe fährst oder nicht.

Im Allgemeinen wählen die meisten Profiradsportler je nach Strecke Felgenhöhen zwischen 45 und 60 mm.

Für Zeitfahren und Triathlons wären ein Laufrad mit tiefem Felgenprofil, idealerweise 80 mm oder mehr, sowie ein hinteres TT-Scheibenrad ideal. Solche tiefen Laufräder sind für die meisten Fahrten und Rennen eher unpraktisch, da sie stark von Seitenwind beeinflusst werden und dadurch schwer zu kontrollieren sind.

Die Seitenwindstabilität kann sich von Laufradsatz zu Laufradsatz erheblich unterscheiden, selbst wenn die Felgenhöhen gleich sind. Der Grund dafür ist, dass die Felgenform entscheidend ist.

Im Allgemeinen schneiden flachere Felgen und Felgen mit U-Form bei Seitenwind am besten ab. Das Problem ist, dass Laufräder, die sich bei Seitenwind am besten verhalten, in der Aerodynamik meist am schlechtesten abschneiden.

Wenn du in einer Gegend mit starkem Seitenwind lebst, empfehlen wir ein 45-mm-Vorderrad. Ein Hinterrad mit höherem Felgenprofil hat nur geringe Auswirkungen auf die Seitenwindstabilität, da es fest montiert ist und nicht schwenkt.

Unterschiedliche Felgenhöhen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Üblicherweise hat das Vorderrad eine niedrigere Felgenhöhe, beispielsweise 45 mm, während die Felge des Hinterrads 50/52 mm hoch ist.

Der Grund dafür ist, dass sich Vorderräder bei Seitenwind schwieriger kontrollieren lassen. Das Hinterrad kann hingegen eine höhere Felge haben, da dies die Stabilität bei Seitenwind praktisch nicht wesentlich beeinflusst.

Unterschiedliche Felgenhöhen sind eine Frage der persönlichen Vorliebe. Einige Profi- und Amateurfahrer bevorzugen unterschiedliche Höhen, während andere an beiden Laufrädern die gleiche Felgenhöhe bevorzugen.

Haben Sie noch Fragen? Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice, um Empfehlungen zu erhalten.

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